Anja on Tour

Bundesparteitag in Dresden – Der Neuanfang?!

28/11/2009
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13. November

Genau, an einem Freitag den 13. begann der Bundesparteitag der SPD in Dresden. Nein, dies war kein Pechtag, ich bin nicht abergläubig, sondern der Beginn eines hoffentlichen Neuanfangs. Hätte ich dran gedacht, dass am Vorabend der internationale Presseabend vom Vorwärts war, wäre ich schon Donnerstags gefahren.

Nun aber fuhr mein ICE um 10:10 Uhr in Siegburg/ Bonn los, beim nächsten Halt, also in Frankfurt Flughafen/ Fernbahnhof musste ich umsteigen. Dort herrschte Verwirrung, da die Anzeigen immer umsprangen. Aber es hat alles doch noch geklappt und ich konnte ohne größere Probleme nun ohne noch einmal umzusteigen nach Dresden durchfahren.

In Dresden angekommen, schnappte ich mir ein Taxi und fuhr zu der Jugendherrberge, die genau neben dem Hotel meiner rheinland-pfalzer Delegation lag. Darauf hatte ich bestanden ;) Nun gut, nachdem ich die ganzen Formalien hinter mich gebracht hatte, ging ich auf mein Zimmer, zog mich um und war schon wieder weg. Man hatte mir geraten vom Postplatz aus zu fahren, jedoch latschte ich zunächst genau daran vorbei, was ich Gott sei Dank nach 200 Metern merkte und umkehrte. Aller Anfang ist eben schwer :) Mit dem richtigen Bus fuhr ich dann auch zum Messegelände und konnte schon von weitem die SPD Fahnen sehen. Hier war ich richtig. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht stieg ich aus und betrat die Messehalle, wo ich direkt einmal meinen Ausweis abholte und nun freie Bahn hatte. Ein besonderes Schmankerl an dem Ausweis war, dass man im gesamten Stadtgebiet kostenlos mit Bus und Tramm fahen konnte. Prima Sache.In Windeseile ging ich geradewegs ins Plenum und suchte Sabine, die meine Karte für den Parteiabend hatte. Nachdem ich sie gefunden hatte, unterhielt ich mich kurz mit ihr und verschwand relativ schnell wieder aus dem Plenum.

Nun ging es nämlich um meine eigentliche Aufgabe, den WebSozis zu helfen. Schnell fand ich den Stand unter den ganzen Dröscherpreis Bewerbern und begrüßte die Anwesenden. Gerda Petrich aus Schleswig Hollstein, Christian Tauer aus Lenting (Bayern), Walter Schimanowski aus Kierspe (der Perle des Sauerlandes) und Norbert Müschen aus Goch waren schon dort. Norbert, auch genannt Webnobbi, oder einfach Nobbi bekam ich zum ersten Mal zu Gesicht. Es ist immer wieder schön, wie viele Leute man trifft, die man aus dem Internet kennt, aber bis dato noch nicht persönlich getroffen hat. Nun hatte ich erstmal die Gelegenheit meine Tasche in unseren selbst gebastelten Sozi(al)raum (durch unser Websozibanner abgetrennten Stauraum) zu stellen. Was war das eine Wohltat. Natürlich kam die Digitalkamera, die mir eine liebe Bekannte ausgeliehen hatte, da meine in Reperatur war, direkt in die Blazertasche. Nun erfuhr ich, dass wir im Laufe des Tages eine Homepage verlost hatten, die die Jusos aus Halle/Saale gewonnen hatten. Nun schaute ich mich ersteinmal richtig um, wer so überhaupt in der großen Halle alles versammelt war. Nebenher traf ich Ralf Stegner an, den ich direkt nach Björn Engholm fragte, der aber leider nicht or Ort war -wer hätte es auch geglaubt- :( . Nun ja, nachdem ich meinen Rundgang beendet hatte, war ich natürlich wieder bei meinen lieben WebSozis am Stand. Nun war auc nicht mehr wirklich viel zu tun, da wir gegen 20 Uhr alle per Bustransfer ins Eventwerk zum Parteiabend gefahren wurden. Vorher besorgte ich mir aber noch eine Karte für den Parteiabend der Berliner Republik, der Samstags stattfinden sollte. Auf dem Weg ins Eentwerk spielte Nobbi Stadtführer und ich muss sagen, entgegen seiner

Behauptung, er hats wirklich gut gemacht :) Im Eventwerk war eigentlich genug Platz, jedoch es war schon alles besetzt sodass wir ca 20 Minuten herum rennen mussten, um einen Tisch zu bekommen. Nun erstmal etwas essen -immerhin hatte ich den ganzen Tag nur ein Duplo gegessen-. Gestärkt ging ich durch die Mengen und suchte meine RLP Delegierten, die ich auch zum Teil fand und mich etwas mit ihnen unterhielt. Im Laufe des Abends lief mir dann auch noch ein gewisser Herr über die Füße, der mich am 22.03.2006 in die Partei geholt hatte, genau Wowi. Nachdem er mich wiedererkannt hatte, redeten wir kurz und machten das obligatorische Erinnerungsfoto. Immer wieder war ich mal eine Zeit bei meinen WebSozi Freunden und bei meinen Delegierten, bis ich irgendwann bei den RLPlern hängen bliebt und schluss endlich mit ihnen zum Hotel fuhr. Waren schon sehr lustige Sachen dabei, die ich jedoch hier nicht schreiben werde ;) . Nachdem ich dann auch in meinem Zimmer war, legte ich die Sachen für Samstag heraus und legte mich ins Bett. Leider konnte ich erst gegen 5 Uhr einschlafen, da eine Schulklasse auf dem Gang noch Mord und Totschlag spielen musste.

14. November

Nach zwei Stunden Schlaf stand ich auf, machte mich fertig und ging ins benachbarte Elbflorenz, in dem ich mich zuerst mit Sabine traf und dann später mit ihr zur Delegiertenvorbesprechung ging. Nach dieser Besprechung, fuhren wir mit Großraumtaxis zur Messehalle, wo ich direkt wieder zu meinen WebSozis an den Stand ging. Nun lernte ich Anke und Peter Hoffmeier, die mit ihrem Wohnmobil angereis waren, auch endlich mal kennen. Heute war der „Promitag“ das hieß, dass die meisten bekannten SPD Gesichter sich mal die Ausstellerstände ansehen würden. Während Anke an der Homepage der Jusos Halle arbeitete, ging ich mir ersteinmal ein lecker Brötchen beim Vorwärts Stand holen und danach noch einen schönen Cappuccino bei der Sparkasse :) So ließ es sich leben.

Wir WebSozis hatten zudem die einzigen Twitterwall auf dem gesamten Pateitag, die Gerda und ich immer aktuell hielten. Um 13 Uhr war ein Tweet and Meet an unserem Stand geplant, wozu eine ganze Menge Twitterer kamen. Dort verabredeten wir uns für 15 Uhr zu einem Netzpolitik Treffen, nachdem wir eine Teilnehmerliste aufgestellt hatten. Sehr gute Sache, es muss endlich mal was passieren im punkto Internet in der SPD. Neben Ralf Stegner kamen unter anderem noch Matthias Groote, Ulla Schmidt, Heidemarie Wieczorek-Zeul (die ganz nebenbei bemerkt unseren WebSozi Teufel für einen Hamster hielt ;) ) und noch ein paar andere.

Um 15 Uhr gingen wir dann in den verabredeten Raum und und redeten über die Netzpolitik innerhalb der SPD. Ein weiteres Treffen wird es auf dem Politcamp 1.0 in Bonn am letzten Januarwochenende geben. Während ich weg war, war leider Kurt Beck an unserem Stand. Schade, na ja kann man eben nix dran machen. Was war ich froh, dass die SPD Bundestagsfraktion mehrere PCs mit Internetanschluss hatte, so konnte ich ab und an ins Internet, meine Mails checken und twittern. Dort bekam ich auch die Nachricht, dass ich direkt Montags meine aller erste Ausschussertretung im Natur und Umweltausschuss in Buchholz hatte. Irgendwann ging auch Frank-Walter Steinmeier durch die Halle. Nun ergriff ich einfach mal die Chance, ging auf ihn zu und fragte ihn, ob er nich mal zum WebSozi Stand kommen wolle, worauf mir seine Begleiterin versprach, dass sie das auf dem Rückweg machen würden.

Ok, war also noch Zeit, so ging ich ins Plenum und redete etwas mit Heike Raab, über meine baldige Mitarbeit im SPD Kulturforum in RLP. Als ich aus dem Plenum wieder in der Vorhalle war, probierte ich mal aus, wie sehbehinderte Menschen Luftgewehr schießen. Man musste sich hierzu auf einen Stuhl setzen, bekam Kopfhörer auf, in denen andauernd ein Summen zu hören war. Danach musste man den Ellenbogen auf den Tisch stützen und somit das elektronische Gewehr in die Hand legen. Da ich nunmal selber Jahre lang geschossen haben und noch im Schützenverein bin, machte ich den Fehler und schoss 2x in die Mitte, was jedoch falsch war. Ich musste mich auf den Ton konzentrieren, der je näher man der Mitte kam, immer lauter wurde und somit traf ich die letzten drei Schuss. Ein interessantes Erlebnis, muss man mal gemacht haben. Danach ging ich dann wieder zu meinen Freunden und sah Frank-Walter in der Nähe herum stehen. Natürlich ging ich sofort hin und fragte seine Begleitung, ob er nun zu uns kommen wolle, worauf sie mir entgegnete, dass wir bereits ein Foto hätten und das nicht mehr möglich wäre. Schnell ging ich zu unserem Stand, holte den kleinen Teufel – nein nicht Hamster, Heidi- und schnappte mir Steini – ganz zum Ärger seiner Begleitung-.

Nachdem ich das Foto hatte, ging ich wieder zu unserem Stand und zeigte meine Errungenschaft. Die ganze Zeit wurde auf der Dröscherpreis Bühne etwas aufgeführt, sei es Tanz, Gesang oder was anderes. Da bei der Berliner Republik erst um 21 Uhr Einlass war, gingen wir gegen 20 Uhr zum Vorwärts Stand und tranken dord noch etwas. Christian und ich gingen dann irgendwann aus der Messehalle raus und stiegen in den -tttttoooooooooollleeeeeeeeeeennnnn. VW Phaeton, der uns sirekt zum sächsischen Landtag brachte. Dort im Restaurant stieg die Party. Leider war es auch hier wieder viel zu voll und seeehr wenig Platz. Trotz allem war es ein sehr netter Abend, mit Arbeiterliedern und DJ. on der Jusoparty berichte ich nicht mehr… ich war froh als ich um kurz vor 3 wieder im JGH war. Dort legte ich meine Sachen für den nächsten Tag raus und packte noch schnell meinen Koffer.

15. September

Nach 4 Stunden Schlaf machte ich mich schnell fertig, verließ mein Zimmer und checkte aus. Diesmal mit dem kompletten Gepäch bewaffnet ging es mit dem Messebus „SPD Parteitag“ ach ne wie toll, zur Messe. Schnell die Sachen verstaut ging es wieder los. Das übliche Vorwärts Frühstück und diesmal Hausbrand Kaffee bei der Berliner Republik, lecker :) . Gegen 11 Uhr sollten wir Dröcherpreis Teilnehmer dann auch im Plenum sein, damit wir die Preisverleihung mitbekamen. Viele Projekte wurden ausgezeichnet und ein Dank an Heidi, die uns WebSozis auch mal erwähnte. Nach der Preisverleihung sangen wir mal wieder „Wann wir schreiten Seit an Seit“ und beendeten somit den Parteitag. Natürlich half ich noch unseren Stand mit abzubauen, bis Roland Schäfer, Rouven Winter, Sebastian Becker und Sven Roedig kamen, mit denen ich wieder zurückfahren wollte und mich abholten. Schnell verabschiedete ich mich noch von meinen Freunden und ging mit. Die Fahrt war ganz nett, mit einem Stopp bei Mc Donalds. Gegen 21 Uhr kamen wir in Mainz an, komisches Gefühl das Justizministerium so im Dunkeln zu sehen, ja ja. Am HBF ließ Roland, Sebastian Sven und ich dann raus und wir verabschiedeten uns. Sven und ich wollten uns ein Bahnticket kaufen, jedoch mochten die Automaten uns nich, sodass wir einem im IC beim Schaffner nachlösen mussten. Der Schaffner war die Oberhärte.. ohje.. dazu sag ich jetzt nicht mehr ;) . In Koblenz verabschiedete ich mich dann von Sven und fuhr bis Bonn weiter. Dort ging es mit der Straßenbahn weiter nach Siegburg, von wo aus mein Vater mich abholte. Gegen 0 Uhr war ich total kaputt, aber um viele Erfahrungen reicher, wieder zu Hause.

Fazit: Super tolle Leute getroffen, leider nicht viel von der Stadt gesehen, aber es war doch ein Neuanfang. Und eins muss ich noch sagen : It’s cult to be a WebSozi


Bundestagswahlkampf

23/11/2009
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Nun war es also soweit, der lang erwartete Bundestagswahlkampf ging in die heiße Phase.
Hier ein paar kleine Eindrücke aus dem sehr interessanten Wahlkampf (Es sind nicht alle Veranstaltungen aufgeführt):

04. Juli

„Sabine bewegt“ – eine ganz neue Veranstaltung von Sabine. So lernt man mal seine Umgebung kennen.

Wir haben sowohl den Rheinsteig, als auch den Westerwaldsteig vor der Tür und bis zu dem Tag hatte ich noch keine Etappe dieser beiden Stiege gemeistert. Das sollte sich ändern.
Jeder von uns bekam vom BMG einen Schrittzähler- der aber nicht wirklich genau ging. Da wurden selbst Erwachsene zu Spielkindern :-) . Es war wirklich warm und die Sonne brannte uns auf den freien Flächen ins Gesicht. Ca 10 Kilometer wanderten wir vom Parkplatz in Waldbreitbach, über Hausen und eine riesen Schleife wieder zurück. Mein Schrittzähler zeigte am Ende 22.260 Schritte an, bei einer Zeit von 3:32 Std. Jeder hatte nachher etwas anderes auf seinem elektronischen Spielgerät stehen. Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung.. von der ich Muskelkater, eine Zecke (die mir schnell gezogen wurde- danke-) und einen krassen Sonnenbrand mitbrachte.

28. Juli

„Sabine trifft..“ Katia Saalfrank und Hubertus Heil – im Rahmen der Sommertour

Es war wirklich eine sehr gut besuchte Veranstaltung, an der nicht nur GenossInnen teilnahmen, sondern auch Lehrer ErzieherInnen und Eltern. Natürlich war auch das Fernsehn dabei und ein kleiner Bericht kam sogar in Nachtjournal. Eine rege Diskussion über die Erziehung von Kindern, über Bildung etc kam in Gang. Nach der Veranstaltung hatte man noch kuez die Gelegenheit sowohl mit Katia, als auch mit Hubertus zu reden. War mal wieder interessant, eine Person kennen zu lernen, die man sonst nur im TV zu sehen bekommt.

04.August

„Sabine trifft..“ Wolfgang Tiefensee

Zum Thema Bahnlärm kam Wolfgang zu uns. Dies passte wirklich gut nach Leutesdorf, da der Veranstaltungsort genau in unmittelbarer Nähe einer viel befahrenen Bahnstrecke lag. Hier sah ich auch zum ersten mal unseren Wahlkampfbus, der seit 1. August unterwegs war. So viel bekam ich von der Veranstaltung nicht mit, da ich mich mit Sebastian (nun stv. Juso Landesvorsitzender, Jusos AK Land und Wahkampfbusfahrer) unterhielt. Trotzdem war es ein recht netter Nachmittag, der mit einem guten Essen genau am Rhein endete.

06.August

Bunnefest in Bad Hönningen

Nun sollten Sebastian und ich schonmal den Wahlkampfbus am Rathaus in Bad Hönningen parken. Wir waren sozusagen die Vorhut für Sabine, die auch diesem Fest einen Besuch abstatten würde. Da wir noch viel Zeit hatten, konnten wir uns an den schönen Rhein setzen und noch etwas relaxen, bis Sabine kam. Als sie dann endlich da war, begleiteten wir sie über den Festplatz, wo sie mit den Bürgern redete.

16. August

„Sabines Sonntag“ -Tibetausstellung und Rheinschwimmen

Viel vor an diesem Sonntag, ein Glück war es wirklich warm. Bevor wir uns abkühlen konnten, eröffnete Sabine eine Ausstellung mit Tibetbildern in ihrem vierten Bürgerbüro in Unkel. Danach ging es für uns ab an den Rhein und zum Rheinschwimmen. Letztes Jahr war Sabine mit ihrem Team schon mitgeschwommen, nun wollte ich auch mit. Leider waren die Berliner nicht mit dabei, sodass nur Sabine, Michael Weller und ich uns vom Team Bätzing in die Fluten trauten. Von Erpel ging es mit der Strömung wieder zurück nach Unkel. Das muss man mal mitgemacht haben, absolut toll. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir die drei Kilometer zurückgelegt und krabbelten erschöpft, aber glücklich ans Ziel. Jeder von uns bekam natürlich die obligatorische Teilnehmerurkunde zum vorzeigen. Nette Wahlkampfabwechslung.

26. August

Start in die heiße Wahlkampfphase

Also die Mobilisierungskonferenz. Ich sollte mit meinem Jungen Team, dessen Leiterin ich war zwei Beispielstände aufbauen und deren Funktionsweise aufzeigen.

Stand 1:
Winter im Sommer -Soziale Kälte
Mit Winterkleidung im Sommer symbolisch gegen die soziale Kälte ankämpfen

Stand 2:
Mit den Konserativen geht die soziale Gerechtigkeit baden
Kinderplanschbecken, Badetücher und eigentlich auch Badebekleidung (ne die hatten wir nich an). Mit uns geht die Bildung nicht baden.

Sabine machte in ihrer Rede deutlich, dass wir zusammen den Wahlkreis erneut gewinnen könnten und resümierte ihre Abgeordnetentätigkeit in der endenden Legislaturperiode. So schworen wir uns gemeinsam auf den kommenden Monat ein.

30. August

„Sabines Sonntag“ mit Hermann Scheer

Wieder einmal trafen wir uns im Bürgerbüro in Unkel, wo diesmal Hermann Scheer aus seinem Buch „Energieautonomie“ vorlas. Auch hier war die gute Stimmung zu verspüren, die uns noch den ganzen restlichen Wahlkampf begleiten würde.

01. September

„Sabines Wähl-Bar“ in Unkel

An allen vier Dienstagen im September waren alle vier Wahlkreisbüros von Sabine geöffnet. Jede Woche würde sie in einem anderen Büro sein. Sie fing mit Unkel an. Es war mal was ganz Neues, von 18-22 Uhr war das Büro geöffnet und somit auch in dieser Zeit für interessierte Bürger offen. Wir hatten sogar einen alkoholfreien Wahlkampfdrink, der wirklich sehr gut schmeckte. Es war ein netter Abend und die Möglichkeit, Sabine zu treffen wurde genutzt.

02. September

„Sabine trifft“ Doppelt.. Peter Struck und Vera Reiß

Soetwas hatten wir auch noch nie.. zweimal hintereinander Sabine trifft. Zuerst fuhr Sabine zusammen mit mehreren Motorradfreaks und Peter Struck eine Runde in Steinebach herum. Peter war wirklich locker drauf und machte den einen oder anderen trockenen Witz. Natürlich hatte er seinen BVB Schal an… (der Fußballgeschmack sei mal ganz dahin gestellt).
Nachdem wir Struck getroffen hate, ging es in windeseile ab nach Neuwied, wo Vera Reiß schon auf uns wartete und mit ihr ein voll besetzer Raum im Heinrich Haus. Hier war das Thema „Hochbegabtenförderung“. Eine interessante Diskussion ergab sich, wie man die Begabung erkennen könne und das sie meist falsch von den Lehrern gedeutet werden würde. Ein sehr informativer Tag mit zwei unterschiedlichen Gästen nahm so sein Ende.

11. September

Brigitte Zypries im Wahlkreis

Ich war extra mit der Bahn nach Betzdorf angereist, um unsere (nun ehemalige) Bundesjustizministerin kennen zu lernen. Dies war eine Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung, die vom AWO Betreuungsverein Altenkirchen ausgerichtet wurde. Hier war die Stadthalle wirklich gut gefüllt, trotz der arbeitnehmerunfreundlichen Zeit von 14 Uhr an einem Freitag. Brigitte musste auf Grund eines Termins bei sich im Wahlkreis nach zwei Stunden wieder weg, worauf ich meine Chance nutzte und sie beim Verlassen des Raumes noch schnell um ein Foto bat. Nach der Veranstaltung begleitete ich Sabine nach Linz aufs Weinfest, von wo aus ich mit Sebastian noch unsere Wahlkampfzeitung ausfuhr.

12. September

Infostand mit Sabine in Asbach

Wie schon zur Kommunalwahl hatten wir unseren Stammplatz am Vorteil Center in Asbach besetzt und warteten auf Sabine, die pünktlich erschien. Zusammen verteilten wir Informationen und redeten mit den Bürgern, die die Chance nutzten und mit Sabine direkt sprachen. Nach einer Stunde war sie wieder weg und wir machten alleine weiter.

15. September

„Wähl-Bar“ in Altenkirchen

Diesmal war ich wieder mit dabei, da ich zeitgleich in Altenkirchen ein Interview mit der RheinZeitung hatte, die junge Wahlkämpfer von der SPD und von der CDU interviewen und damit eine Reportage machen wollten. Nach meinem Interview, bei dem ebenso Sebastian befragt wurde, half ich wie gewohnt mit und mixte die Wählbardrinks.

16. September

„Bürgerfrühstück“ in Griesenbach

Wow, mein Ortsverein brachte sich auch mal in den Wahlkampf ein, indem sie ein Bürgerfrühstück organisierten. Die Resonsnz war ok, jedoch kam auch diesmal ein lebhaftes Gespräch in Gang. Es war ganz nett. Wenigstens ein gut gemeinter Versuch meines Ortsvereins sich -neben der Beteiligung an den Ständen in Asbach- am Wahlkampf zu beteiligen.

20. September

90 Jahre SPD OV Niederbieber-Segendorf (ja der von Heinz), Kirmes und „Sabines Sonntag“

Natürlich war ich als Juso Kreisvorsitzende selber eingeladen, trotzdem kam ich mit Sebastian, um wieder die Vorhut für Sabine zu spielen ;) . Und siehe da, wer kam mit dem Radl an? Heinz ein interessanter Anblick. Zitat von Dieter (OV Vorsitzender) „Entweder Du hast die falsche Kleidung für das Fahrzeug, oder das falsche Fahrzeug für die Kleidung“ Man durfte sich was aussuchen. Natürlich hatten wir auch Zeit für einen netten Plausch :) . Soweit ich mich erinnern kann, war Heinz schon weg, als Sabine ankam. So viel bekamen Sebastian und ich auch nicht mit, da wir schon bald nach Waldbreitbach auf die Kirmes fuhren. Dort hatten wir erst einmal ca drei Stunden Zeit, die wir mit Quatschen und Erkundung der Landschaft verbrachten. Sabine kam dann auch angeflitzt und ging mit uns über die Kirmes. Nach der Kirmes ging es in den Ort rein, wo diesmal Sabines Sonntag mit einer Lesung von Thomas Görden stattfand. Nach der anschließenden Weinprobe fuhren wir wieder Heim (Nein, der Fahrer hatte nix getrunken ;) ) Sehr schöner Tag.

21. September

Abschlusskundgebung mit Kurt Beck

Hierzu war ich mal wieder mit dem Bus angereist. Kurt sollte nochmals die Genossinnen und Genossen auf die letzte Wahlkampfwoche vorbereiten, also die letzten Kräfte mobilisieren, was er mit seiner grandiosen Rede auch schaffte .Jedenfalls die im Amalie Raiffeisen Saal der VHS in Neuwied.

27. September

Der Wahlabend – Krimi bis zum Schluss
Irgenwie ist mir immer noch nicht danach zu dem Abend etwas zu schreiben. Daher fasse ich mich hier sehr kurz: Mist! Bis 04 Uhr morgens fieberten wir, bis ich von Sabine die rettende SMS bekam, dass sie wieder drin ist, jedoch diesmal über die Landesliste. Nein, hierzu gibts auch keine Fotos.

Alles in Allem war es ein super toller Wahlkampf. Viele Leute getroffen, viel erlebt und es hat doch noch etwas gebracht.


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Regionalkonferenz in Bonn

10. Mai 09

Nun hatte ich endlich mal die Gelegenheit unseren Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier im richtigen Leben zu erleben.Viel Politprominenz war gekommen, neben Ulla Schmidt, waren Andrea Nahles und Bärbel Diekmann anwesend. Das Tagespräsidium bildeten Gernot Grummbach (Vorsitzender SPD Hessen Süd) Thorsten Schäfer Gümbel, Doris Ahnen, Hubertus Heil, Frank Walter Steinmeier, Martin Schulz, Frank Müntefering und Hannelore Kraft. In seiner langen Rede lobte Frank Walter das Wahlprogramm der SPD und zählte einige wichtige Punkte, wie die Förderung on Frauen in der Berufswelt auf. Ganz besonders hob er hervor, dass man in der Krise die Jobs erhalten und somit die Kurzarbeit attraktiver gestalten müsse, damit es nicht zu noch mehr Entlassungen käme. Jeder der arbeitet, müsse genug verdienen, damit er sich und seine Familie gut durchbringen könne. Weiterhin sprach er in diesem Zusammenhang die zunehmende Kinderarmmut an, die durch die schlechten Arbeitsbedingungen der Eltern hervorgerufen würde. Ein ganz großes Thema ist jedoch die Bildung von Anfang an und vor allen Dingen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Jedes Kind soll eine Chance haben so gut wie möglich ausgebildet zu werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Abschaffung der Kernenergie, also der Atomausstieg. Es soll immer mehr auf erneuerbare Energien gesetzt werden, diese Energien sind der Stromlieferant der Zukunft. Nach seiner Rede kam Martin Schulz, der Spitzenkandidat für Europa zu Wort. Direkt zu Anfang machte er klar, dass er sich für die sozialen Grundrechte der Menschen in Europa einsetzen wolle. Mit der Europawahl haben die Menschen nun eine Entscheidung, welche Richtung sie einschlagen wollen, entweder die der Marktradikalen oder die sozial Gerechte. Franz Müntefering bildete den Abschluss des Spitzentrios, indem er sich für die sozialdemokratische Politik in Kommune, Land, Bund und Europa stark machte. „Der Wahlkampf ist Teil der Demokratie“ ließ er verlauten und dieser ist nun eröffnet. Für eine sozialdemokratische Politik, die Deutschland wieder zu einer guten Heimat macht.

Nach dem offiziellen Teil, ging ich zu Frank-Walter auf die Bühne und bekam die Gelegenheit einmal persönlich mit ihm zu reden und ihn zudem noch als Unterstützer für Volunteers4Germany zu gewinnen, wie einige andere an diesem Tag. Alles in allem war es sehr interessant mal -gerade im Hinblick auf die Bundestagswahl- eine solche Konferenz mitzuerleben.


Der Kommunalwahlkampf und sein Ausgang

Wie ich schon in meinem ersten Blogeintrag über das Aktionsbündnis schon geschrieben hatte, waren es diesmal ganz andere Voraussetzungen, die wir zumindest in der Verbandsgemeinde hatten. Jetzt, wo ich auf diese Zeit zurückblicken kann, muss ich sagen, dass während des ganzen Wahlkampfes eine unglaubliche Aufbruchstimmung zu spüren war. Zum ersten Mal hatten mehrere Parteien einen gemeinsamen Kandidaten. Auf einer Mobilisierungskonferenz, am 07.März diesen Jahres, zeigten wir nochmal Symbolisch, dass wir hinter Lothar Röser stehen. (Foto Copyright Photodesign Rude und Clever ) Dies war wahrlich nur ein ganz kleiner Teil der Unterstützer, da dieses Treffen sehr kurzfristig angesetzt war. Nun fing also der Wahlkampf an. Nicht nur als Sprecherin der Jusos im Kreis Neuwied unterstützte ich Lothar nach Kräften, sondern auch aus eigener Überzeugung. Daher begleitete ich meistens die Sprecher der Aktionsgemeinschaft und Lothar auf Termine, wie zu zahlreichen Betriebsbesuchen im Asbacher Land. Zwischendurch wurde natürlich auch ein kleines Helferfest gefeiert, frei nach dem Motto „Wer arbeitet muss, darf auch Feiern“. Dort wurde auch das Wahlkampfplakat vorgestellt, dass sich von allen anderen Kommunalwahlkampfplakaten deutlich unterschied. Um auch mit den Bürgern in den Dialog treten zu können, wurde die Veranstaltungsreihe „Röser Dialog“ ins Leben gerufen, welche von den Bürgern gut angenommen wurden. Natürlich durften auch die Infostände nicht fehlen, welche meist parallel zu den normalen Parteiinfoständen stattfanden. Ich muss sagen, durch das Aktionsbündnis konnte man ganz anders auf die anderen (mistreitenden) Parteien zugehen und es haben sich sogar Freundschaften daraus entwickelt.Ganz nebenbei kandidierte ich für die SPD im Orts- und im Verbandsgemeinderat, was ich jedoch für dem Röserwahlkampf gerne zurückstelle. Ich kann immer wieder kandidieren, das Wichtigste war nun, dass Lothar gewählt werden und die VG Asbach somit einen unabhängigen Bürgermeister bekommen würde. Neben den ganzen Veranstaltungen, gaben wir in den letzten 4 Wochen vor dem Wahlsonntag jede woche den „Röser aktuell“ heraus, den wir flächendeckend in der ganen VG verteilten. Natürlich machte Lothar auch eine Menge Hausbesuche, selbst in den kleinsten Teilen der VG, was unheinlich gut ankam.

Der Wahltag war wirklich war ganz besonderes, wenn man mal von dem desaströsen Ergebnis der SPD auf Europaebene absah. Wir trafen uns alle in Asbach in Ellens Bauernschenke am Marktplatz, wo damals auch die Idee für das Bündnis geboren wurde. Lothar ging mit seiner Frau in den kleinen Ratsaal im Rathaus, wo die Hochrechnungen angezeigt wurden. Später kam ich mit einigen Helfern nach und fieberte mit. Ich hatte zwar schon mehrere Wahlkämpfe mitgemacht, aber es ist umso spannender und auch krasser, wenn man unmittelbar von der Entscheidung des Wählers betroffen war. Eigentlich war es schon lange abzusehen, dass Lothar gewinnen würde, doch erst um 20:20 Uhr stand das Ergebnis fest. Mit unglaublichen 56,53% gewann Lothar die Wahl. Die ganze Anspannung der letzten Monate wich mit einem Mal und es machte sich eine überwältigende Freude breit. Nachdem wir den ersten Jubel hinter uns hatten gingen wir zusammen mit Lothar wieder auf den Marktplatz, wo sich uns ein absolut schönes Bild bot. Alle übrigen Helfer standen mit teilweise neuen TShirts dort und empfingen Lothar mit schallendem Jubel. Die Party, die dann stattfand, war absolut toll, alle feierten zusammen bis spät in die Nacht den Sieg, der in die Geschichte der VG Asbach eingehen würde. Selbst jetzt, Monate nach dem Wahltag, ist es immer noch unfassbar. Nun wird Lothar am 8.12. offiziell ernannt. Ich freu mich drauf. Leider hat es für mich in keinem Rat gereicht, jedoch denke ich, für meine erste Kandidatur war es ganz ordentlich. Na ja, ich bin nun stellvertretendes Mitglied im Umwelt und im Tiefbauausschuss in der Ortsgemeinde und aif VG Ebene Stellvertreterin im Kulturausschuss. Ist doch auch was.

Hier noch ein kleines Schmankerl:


Außerordentlicher Bundesparteitag in Berlin

13. Juni 09

Nun war es soweit, endlich konnte auch ich mal an meinem ersten Bundesparteitag teilnehmen. Leider wurde mir wieder einmal klar, dass Samstags fliegen die Hölle sein kann.. ich war erst zum zweiten Mal Samstags mit dem Flieger nach Berlin unterwegs und schon wieder hatte er Verspätung, diesmal aber wirklich zwei Stunden. Zu meinem großen Glück, traf ich dort Dr. Matthias Krell, MdL aus Altenkirchen und wir beschlossen zusammen etwas zu trinken damit die Zeit schneller vorbei ging. Als dann endlich der Flieger einstoegsbereit war – nein es war kein TUI.. sondern Air Germania.. na toll- gings auch schon bald los. In Berlin angekommen, machte ich mich auf den Weg in meine Unterbringung, zog mich um und versuchte so schnell wie möglich zum Gleisdreieck zu gelangen, wo ich mich mit meinem Kumpel Johannes verabredet hatte. Gesagt getan, von dort aus fuhren wir dann zusammen zum Bundespresseabend des Vorwärts. Leider hatten wir die Rede von Franz Müntefering und Frank- Walter Steinmeier durch meine enorme Verspätung verpasst. Neben leckerem Essen und Trinken, gab es auch noch sehr nette Gespräche die den Abend füllten. Es ist schon interessant, wie viele Leute man dort trifft, mit denen man schon längere Zeit im Internet zu tun hat. Der Abend war wirklich interessant

14. Juni 09

Ich durfte bei der Delegiertenvorbesprechung meiner rheinland pfälzischen Delegierten - wovon ich einige schon am Vorabend getroffen hatte- teilnehmen. Zusammen fuhren wir nach dieser Besprechung zum ECC in Berlin, indem ich als Junges Team Mitglied meinen Ausweis entgegen nahm. Einige Tage zuvor hatten wir erfahren, dass wir über die Jusos bei den Jungen Teams mitmachen konnten. Darüber bekamen wir reservierte Plätze, ein T- Shirt, Mittagessen und noch so einiges mehr. Nachdem ich meinen Ausweis hatte, musste ich durch eine Sicherheitskontrolle und dann war ich endlich im „sicheren“ Bereich. Den Jungen Teams Stand aufgesucht, mit T- Shirt ausgestattet wartete ich auf Johannes, der diesmal auch in Begleitung von Tim- Dustin Frey kam. Nach einer kurzen Einweisung, gingen wir in die Halle und nahmen unsere Plätze links und rechts neben der Bühne ein. Steinmeiers Rede war absolut toll, diesmal hatte er es geschafft, alle Gäste und Delegierten mit seinen Forderungen und Ausblicken auf die zukünftige Arbeit der SPD auf den Wahlkampf einzustimmen. 10 Minuten Standing Ovations erntete er dafür, in denen er auch seine Frau mit auf die Bühne holte. Nach dieser Rede konnten wir Jungen Teams uns bei einem Brotbuffet stärken und hatten nun Zeit bis zum Abschluss des Parteitages. Endlich erwischte ich auch mal Klaus Wowereit, der wie immer zu Scherzen aufgelegt war. Mehrere Unterstützerformulare für Volunteers4Germany konnte ich unter die MdBs bringen. Es war wirklich erfolgreich. Zum Abschluss durften die Jungen Teams zusammen mit den AG60+ Teams neben Steinmeier auf die Bühne.

Ein gelungenes Abschlussbild, untermalt von „Wann wir schreiten Seit an Seit“. Nach dem Lied hatten wir noch kurz Gelegenheit mit Frank zu reden, der uns wiedererkannte und natürlich auch ein paar Autogramme gab. Nachdem sich dann die Halle so langsam geleert hatte fuhren wir zusammen mit Tim’s MdB, Elke Ferner, in ihr Büro und sie führte uns zum Abschluss durch den Bundestag. Montags bekam ich noch eine nette Führung durchs Willy Brandt Haus, stattete Sabine Bätzings Team einen Besuch ab und flog dann wieder nach Hause. Alles in Allem war es ein super tolles Wochenende, mit vielen neuen netten Kontakten und der Zuversicht, auf einen guten Bundestagswahlkampf


Abgeordnetenfahrt nach Berlin – Spontan Heinz getroffen

17/11/2009
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13. Mai 09

Was lange währt, wird endlich gut. Während meines Praktikums 2007 in Sabines Bundestagsüro, hatte ich mich dafür eingesetzt, endlich mal wieder ein paar Plätze für meinen Ortsverein zu bekommen. Nun war es soweit.. zu acht Personen fuhren wir morgens on Buchholz mit einem kleinen Bus nach Bonn, von wo aus wir mit der S Bahn nach Köln gelangten und dort den Rest der Reisegruppe antrafen. Schnell in den ICE und ab nach Berlin. Dort angekommen wurden wir von Daniela Born, Sabines Mitarbeiterin und einem Reiseführer am Bahngleis empfangen und direkt in den Bus verfrachtet. Irgendwie muss ich angeblich abhanden gekommen sein, da plätzlich eine Durchsage vom Reiseführer – übrigens eine echte Berliner Schnautze- kam „Ist die kleine Wüste irgendwo?“ Na super.. ich saß doch nur oben. Na ja was solls. Sind dann erstmal zum Mauermuseum gefahren und haben uns alles zeigen und erklären lassen. War schon interessant. Danach gings weiter mit der Stadtrundfahrt Teil 1. Irgendwann kamen wir dann an unserem Hotel an und es ging an die Zimmerverteilung. Wir hatten uns schon vorher geeinigt, wer mit wem aufs Zimmer geht, ok bei drei Ehepaaren und zwei Einzelpersonen ist das ja sowieso klar :) . Nachdem wir dann die Zimmer bezogen und uns umgezogen hatten, ging es gemeinsam zum Abendessen zu einem Italiener. Nach dem Essen konnten wir unseren Abend selber planen und ich bekam tatsächlich meine Genossinnen und Genossen dazu, mit ihnen eine „Spezial Anja Berlinführung“ zu machen. Man bedenke, es waren alles 60+ler die aber nicht so genannt werden wollten. Also ging es los.. vom Bhf Friedrichstraße zu Fuß (sie wollten ja nich auf mich hören) bis zum Reichstag, da rum, durchs Brandenburger Tor.. unter den Linden her bis zum Roten Rathaus. Ja… ich bin erst in Berlin, wenn ich an meinem Rathaus war… jeder hat so seine Macken ;) . Danach fuhren wir aber mit der S Bahn wieder zurück zur Friedrichstraße, wo alle, bis auf meine Zimmernachabrin und ich ächzend zurück ins Hotel wankten. Wir gingen noch in mein Lieblingslokal „Leon“ unter der Friedrichstraße und tranken – natürlich- ne Weiße :) . Danach gingen wir dann auch ins Hotel und legten uns hin.

14. Mai 09

Nach einem lecker Frühstück ging es für uns natürlich direkt weiter. Termin im Bundespresseamt und Gespräch mit dem Referenten des Datenschutzbeauftragten. Stadtrundfahrt Teil 2 folgte und siehe an, meine Buchholzer prahlten auf einmal ganz stolz, das sie alles schon kennen würden :) Tja, doch was bewirkt, sehr gut! Mittagessen gabs im Rathaus Schöneberg. Nach dem Mittagessen, besuchte meine BPA Gruppe die Willy Brandt Ausstellung. Ich setzte mich jedoch ab und fuhr zum Roten Rathaus, da ich endlich Wowi als Unterstützer für mein Volunteers4Germany Netzwerk haben wollte. Dort angekommen, durften leider keine Besucher rein, doch ich schaffte es und erkundigte mich nach Wowi, der leider nicht da war. So bekam ich die Nummer seines Büros und sollte im Laufe des Tages mal anrufen. Da ich noch Zeit hatte und wusste, dass meine Gruppe danach einen Termin mit Sabine im Paul Löbe Haus hatte, ging ich natürlich dort hin. Im Büro angekommen, bekam ich die Info, dass Heinz im Haus ist und natürlich bekam ich auch raus wo und ging zu dem Raum. Plötzlich entdeckte ich 4 Etagen unter mir eine bekannte Person, es war Heinz.. was tun? Schreien konnte ich jetzt nun wirklich nicht, alsio Beine in die Hand und gerannt. Er war gerade am Ausgang, als ich mit letzter Kraft keuchend seinen Namen rief und er sich überrascht umdrehte. Muss wohl ein lustiger Anblick gewesen sein, denn er musste ersteinmal herzlich lachen. Freudig unterhielten wir uns ein paar Minuten und stellten fest, dass wir am nächsten Tag beide im Potsdam sein würden. Leider gab es aber kein Zeitfenster in dem man sich hätte zu einem Getränk treffen können :( Nach dem spontanen Treffen, ging ich zurück ins Büro und unterhielt mich so lange mit Sabine un ihrem Team, bis meine Gruppe endlich ankam. Sie erzählte uns von ihrer Woche und ihren Aufgaben in Berlin und wie sie den Wahlkreis dort vertreten würde. Ich kannte den Vortrag schon, da ich während meiner drei Wochen Praktikum im Bundestagsbüro einige solcher Vorträge gehört hatte. Im Anschluss bekamen wir alle eine übliche Besuchertasche mit Informationsbroschüren, Pin etc. Vor dem Reichstag machten wir das obligatorische Besuchergruppenfoto mit Sabine, wonach wir in den Reichstag gingen und dort einen Vortrag vom Besucherdienst im Plenarsaal bekamen. Danach gingen wir natürlich noch auf die Bundestagskuppel, um den Blick über Berlin zu geniessen. Damit war das normale Programm beendet und wir hatten somit den restlichen Abend zur freien Verfügung. Daher beschlossen wir, zur Ständigen Vertretung zu gehen und dort zu Abend zu essen. Es war wirklich ein netter Abend. Nachdem ich meine Berliner Weisse bestellt hatte, wurden auch die anderen neugierig und bestellten ebenfalls eine. Nachdem wir gegessen hatten, beschlossen einige schon ins Hotel zu gehen, jedoch ging ich noch mit zwei anderen in die Hotelbar und wir unterhielten uns noch etwas.

15. Mai 09

Natürlich begann dieser Morgen auch wieder mit einem leckeren Frühstück, wonach wir zusammen zum Bundesministerium für Gesundheit gingen, wo wir uns einen Vortrag über Sabines Themenfelder – Drogen und Suchtpolitik anhörten. Sogar Sabine war kurz vor ihrem Abflug nochmal dort, um sich von uns zu verabschieden. Nach dem Vortrag ging es in Berlins Bulettenschmiede, zu einem zünftigen Bulettenessen. Wie heißt es so schön „Ran an die Buletten“. War eigentlich ganz lecker die versch. Geschmacksrichtungen, sollte man mal probiert haben. Als nächstes ging es wieder in unseren Bus und damit nach Potsdam. Dort hatten wir einen Termin im Stasigefängnis. Eigentlich war die Führung ganz interessant, jedoch ging sie -auch für mich- viel zu lange und damit schwandt bei der gesammten Gruppe die Aufmerksamkeit. Als wir dann wieder die Freiheit geniessen durften, hatten wir leider keine Zeit mehr, um uns Sanssouci anzusehen. So blieb uns nur, ein kleiner Bummel durch die nährer Umgebung, da nicht mehr lange Zeit war, bis zum Abendessen. Leider schmeckte es nicht wirklich und somit sind meine Erinnerrungen an Potsdam nicht wirklich gut. Zwischendurch telefonierte ich mit meinen Websozi Freunden (Sozialdemokratische WebasterInnen), die genau am selben Wochenende in Berlin waren und verabredete mich mit ihnen, sobald ich wieder in Berlin war. Gesagt getan, in Berlin machte ich mich auf dem schnellsten Weg zum Kaffee Stresemann am Anhalter Bahnhof, wo schon einige Websozis auf mich warteten. Endlich konnte ich einige von ihnen mal Live erleben. Dort bekam ich auch noch etwas leckere zu Essen, also Essen gut, Websozis gut, Trinken gut, Abend sehr gut :) Danke Leute.

16. Mai 09

Nach dem Frühstück flitzte ich schnell zum Berlinstore am Bundestag, um noch ein paar Postkaten zu besorgen. Kaum war ich wieder am Hotel, ging es ab in den Bus und zum Deutschen Dom am Gendarmenmarkt. Dort fand die Ausstellung „Umwege und Irrwege der Demokratie“ statt. Sehr interessant und eindrucksvoll beschrieben. Nachdem ich mir alles angeschaut hatte, holte ich mir direkt das Buch, damit ich alles noch einmal nachlesen konnte. Denn es ist bekanntlich unmöglich in ca 2 Stunfden alles dort ausgestellte zu lesen und zu verinnerlichen. Am Besten gefiel mir der alte Bundesadler in dem kleinen Plenarsaal mit der Videoleinwand (Bild mit Hans-Jochen Vogel). Nach den zahlreichen Eindrücken ging es zum Mittagessen ins nahegelegene Löwenbräu. Zünftiges Bayrisches Essen, um sich noch einmal vor der Rückfahrt zu stärken. Das kam genau richtig! Leider ging es viel zu schnell und schon bald standen wir am Hauptbahnhof und stiegen in den ICE ein, der uns zurück in die Heimat fuhr.

Fazit: Eine absolut tolle Fahr und ein amüsantes Treffen mit Heinz und auch mit den Websozis.


Langer SPD Tag und dann auch schon wieder Heinz :)

08. Mai 09

Noch nichtmals eine Woche war vergangen, da sollte ich meinen Mentor schon wieder treffen. Aber erstmal von Anfang an…

Es hatte sich im Rahmen des Kommunalwahlkampfes in der Verbandsgemeinde, Karl Peter Bruch unser rlpker Innenminister angekündigt. Er sollte nach Windhagen kommen. Zahlreiche Amts und Würdenträger waren or Ort unter anderem auch Renate Pepper, MdL, die ich den ganzen Tag über begleiten konnte. Nach einem Impulsreferat wurde angeregt mit Karl Peter diskutiert. Nach dem Gespräch wurden die üblichen Pressefotos gemacht und auch ich hatte die Gelegenheit mit Karl Peter und unserem Landrat Rainer Kaul (mit dem ich – oh Wunder- noch kein Bild hatte) ein Foto zu machen. (Bild: Copyright Michael Möhlenhof).

Nachdem sich dann alle verabschiedet hatten, machte ich mich mit Renate auf den Weg zu ihr ins Büro und redete dort mit ihr über meine Ideen für den Unterbezirk. Da wir in Koblenz noch einen Termin mit der AG Sozialdemokratische Vielfalt, deren Gründerin Renate war. Diesmal war Heinz als Ehrengast da der zur Anpassung des Landesrechts an das Lebenspartnerschaftsgesetz redete.

Es wäre nicht gerecht, auf Grund der sexuellen Orientierung eines Menschen, dieser weniger Rechte z.B. als Hinterbliebener in einer Partnerschaft habe. Er und Renate Pepper machten die Hoffnung, dass einige Teile bis Ende 2009 angepasst werden würden.

Fazit: Sehr gelungener und informativer Tag.

 


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(Zufalls) Mentoring: Landesparteitag

21.März 09

Nachdem fest stand, dass sowohl Heinz, als auch ich zum LPT mussten, bot es sich an zusammen zu fahren. Nach einer unterhaltsamen Fahrt, kamen wir in Ludwigshafen an, wo ich mir meinen Delegiertenausweis holte und zur Delegiertenvorbesprechung ging. In seiner Rede machte Kurt Beck deutlich, dass die SPD die einzige richtige Wahl für den Bürger ist. Neben der Kummonal und Verwaltungsreform sprach er auch die Managergehälter und u.a. das Thema Bildung an. Nach der darauf folgenden Konstituierung des Pateitages redete Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz. Zwischendurch streifte ich natürlich durch die Halle und suchte neue Unterstützer für mein bundesweites Wahlkampfnetzwerk „Volunteers4Germany“, die ich u.a. in Norbert Neuser, Jutta Steinruck, Doris Ahnen und Wolfgang an Vieth. Pünktlich zur Bundestagswahlkandidatenorstellung war ich wieder da und konnte natürlich die Rede von Sabine Bätzing, meiner Abgeordneten, mit anhören. Nach den Vorstellungen wurde gewählt und in der Zeit, in der die Mandats Prüf und Zähl Kommission die Ergebnisse auswertete, ging es an die Antragsberatungen. Hier nochmal die Ergebnisse:

1. Andrea Nahles - gewählt - 80,3%

2. Michael Hartmann - gewählt- 88,5%

3. Doris Barnett - gewählt - 95,2%

4. Gustav Herzog - gewählt - 95,8%

5. Fritz Rudolf Körper - gewählt - 85,9%

6. Sabine Bätzing - gewählt - 90,1%

7. Manfred Nink - gewählt - 84,4%

8. Sabine Wilhelm - gewählt - 91,2%

9. Klaus Hagemann - gewählt - 88,6%

10. Ursula Mogg - gewählt - 81,8%

11. Heinz Schmitt - gewählt - 86,3%

12. Dr. Elke Leonhard - gewählt - 59,0%

13. Dr. Wolfgang Ressmann - gewählt - 83,9%

14. Björn Walden - gewählt - 89,9%

15. Marcus Heintel - gewählt - 89,3%

(Quelle spd.rlp.de)

Alles in allem war es ein interessanter LPT, auf dem ich viele Bekannte getroffen habe und auch mal wieder etwas von Heinz lernen konnte.


Mentoring: Vermasselter Abend mit Kurt Beck – Der dritteTermin mit Heinz

04. März 2009
Eigentlich sollte alles ganz toll werden, doch leider läuft manches nicht so, wie ehofft. So auch dieser Tag nicht. Auf dem Weg nach Mainz erklärte mir Heinz, dass wir nicht den kompletten Abend mit Kurt Beck besuchen würden, da er noch einen anderen Termin habe. Na ok, wenigstens etwas würde ich von der Veranstaltung mitbekommen. In Mainz angekommen hatte ich dann aber auf einmal ganz schön viel Freizeit und konnte in der Stadt herumlaufen, bis zum Treffen mit Heinz im Landtag um 14 Uhr. Eigentlich dachte ich, ich könnte mir mal sein Büro ansehen, aber na ja. Wie der Ochs vorm Berg ging ich dann einfach mal los in die Stadt, in den Dom und ein bisschen an der Rheinpromenade entlang. Ein Glück, war das Wetter schön, sonst hätte ich wirklich ein Problem gehabt. Nach etwas mehr als einer Stunde beschloss ich wieder zurück zum Justizministerium zu gehen und mich dort irgendwo hinzusetzen. Ein Glück hatte ich einen Ortskundigen Bekannten, der mir dann meinen Vormittag rettete. Er lotste mich per Handy zur Landesgeschäftsstelle der SPD. Direkt am Eingang traf ich Dominik Merz, unseren Juso Landesgeschäftsführer, der mir dann mal die Räumlichkeiten zeigte und mich später sogar noch mit ins Rathaus in die SPD Stadtratsfraktion nahm. Auf einmal verging die Zeit wie im Fluge, ich musste wieder zum Landtag, wo ich mich mit Heinz traf und einen Besucherausweis für die Besuchertribüne bekam. Ab und zu grüßten bekannte Minister und Abgeordnete in meine Richtung. Gegen 17 Uhr verließ Heinz den Plenarsaal, worauf ich meinen Platz verließ und ins Foryer ging. Dort traf ich Heike Raab, die mich un weitere Mentees zu einem Getränk im Landtagsrestaurant einlud. Plötzlich kam Heinz an mir vorbei, worauf ich mich bemerkbar machte und er mir sagte, dass er keine Zeit habe und ich bitte um 18:45 Uhr am Justizministerium zu sein hätte. Natürlich war dann der Abend für mich gelaufen… sauer blickte ich ihm nach und fragte mich, warum er mir dann nicht direkt abgesagt hat. Heike versuchte mich zu trösten, was aber leider nicht wirklich gelang. Nun war der Rundgang dran, wir teilten uns in zwei Gruppen auf sodass wir ersteinmal in den Landtag gingen und uns dort alles ansahen. Nach der Stippvisite im Landtag, kam das Abgeordnetenhaus dran, in dem wir uns zuerst den Fraktionssaal der SPD LT Fraktion ansahen und dann ein typisches Abgeordnetenbüro. Interessant :-) . Leider musste ich meine Gruppe auf dem Weg ins Kurfürstliche Schloss verlassen und blieb beim Justizministerium stehen. Dort traf ich den Fahrer von Heinz, der mich zu ihm ins Büro brachte und ich doch noch einen Blick reinwerfen durfte. Damit war der Tag dann auch beendet, ab ins Auto und dann nach Hause, wo noch eine Vorstandsitzung meines OVs auf mich wartete.
Fazit: Leider mangelnde Verständigung, sehr verkorkster, aber doch noch netter Tag. Schade, dass ich so wenig Zeit mit Heinz erbringen konnte. Beim nächsten Mal vielleicht.


Mentoring: World Café – Der zweite Termin mit Heinz

Keine Woche ist vergangen und ich saß schon wieder in Heinz Auto… diesmal auf dem Weg nach Mainz zum World Café. World Café? Was ist das eigentlich, ja.. so ging es uns auch. Nachdem wir dann angekommen waren, bekamen wir unsere Namensschilder und belegten schonmal einen Tisch. Langsam füllte sich der Saal und Heike Raab (Generalsekretärin der SPD RLP) eröffnete die Veranstaltung. Nun bekamen wir auch endlich mal erklärt, was wir nun an all diesen runden Tischen mit den Plakaten und Eddings anfangen sollten.
Funktionsweise World Café:
- 3 Fragerunden in denen jeder die Fragen beantworten sollte
- Pro Runde wechselt jeder außer eine Person den Tisch
- Die Person die am Tisch bleibt ist der „Gastgeber“ der auf die
Gesprächsregeln achten sollte
- Ab der 2. Fragerunde werden die wichtigsten Aspekte auf Karten geschrieben
- Jede Fragerunde dauerte jeweils 30 Minuten mit Vorstellung der einzelnen Mitglieder

Nun konnte es also losgehen.. und wie sollte es anders sein, bot ich mich als Gastgeber an und wurde von meinen lieben Mentees und meinem (noch eigenen) Mentor bestätigt.
Die erste Fragerunde hatte folgende Fragen:

  1. Welche Motivation habe ich an dem Programm teilzunehmen?
  2. Welche Erfahrungen habe ich in den letzen 4 Monaten gemacht

Nachdem sich jeder kurz mit Name, Alter, Beruf und Wohnort vorgestellt hatte, kamen wir zur Diskussion.
Die wichtigsten Resultate der 30 minütigen Diskussion waren unter anderem

  1. Von und miteinander lernen, Politik LIVE erleben und mitgestalten, Netzwerke bilden
  2. Es wurden schon ganz gute Erfahrungen gemacht, man hat sich getroffen und weitere Aktionen geplant, jedoch bei einigen war auch leider noch nichts passiert

Das größte Problem war jedoch die Entfernungen, die immer zu beliebigen Treffen zurückgelegt werden musste

In Diskussionsrunde zwei ging es um folgende Fragen:

  1. Ist das Programm gut, um umfassende Einblicke in den Arbeitstag eines Politikers zu gewinnen?
  2. Kann man mit diesem Programm den politischen Nachwuchs fördern?

Das selbe wie bei der ersten Runde, erst kurze Vorstellung und dann ging es ans eingemachte,

  1. Man kann durch längere Begleitung schon etwas vom Arbeitstag kennenlernen, aber nicht alles, da nicht jeder Tag gleich ist. Mit einem Tag im Büro ist es nicht getan. Durch Gespräche mit dem Mentor kann man einiges erfahren und auch vieles lernen.
  2. Die Motivation muss von einem selber kommen, wenn man sich engagieren will, macht man richtig mit und wird auch dementsprechend gefördert. Zudem kommt es immer auf die Zeit an, die der Mentor in dieses Programm investieren kann.

Nach dieser Runde gab es erst einmal ein Süppchen mit Würstchen zur Nervenstärkung. Nebenher konnte man natürlich interessante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen.
Ich nutzte meine Pause, um Heike meine Hilfe in der Wer kennt wen Gruppe Mentees 09 anzubieten, die sie gerne annahm.

Nicht lange gefackelt ging es auch schon in die abschließende 3. Runde:

  1. Welche Unterstützung erwartet ihr von euren Mentoren im Programm?
  2. Welche Ideen könnt ihr selber einbringen?

Das selbe Schema wie die beiden Runden davor… man hatte sich also dran gewöhnt.

  1. Kontakte und Wissen vermitteln, Einblicke in das Politikfeld des Mentors bekommen
  2. Durch offene Kommunikation zwischen Mentees und Mentoren können die folgenden Mentoringprogramme von den erworbenen Erfahrungen profitieren und verbessert werden.

Nun war diese Phase auch vorbei, die Mentoren (ja, NUR die Mentoren) hatten Pause, während wir noch eine letzte Aufgabe bekamen. Wir sollten uns zu zweit zusammentun und zu folgenden Fragen Antworten finden:

  1. Was ist für mich ein Zukunftsthema?
  2. Bei welchem Thema möchte ich mich in Zukunft engagieren?

10 Minuten dauerte es noch nichtmals, bis wir alle unsere Antworten an die Stellwände geheftet hatten und wieder auf unseren Plätzen saßen. Diese Fragen waren zur Orientierung für den Landesverband, der daraus weiteres erarbeiten wird.

Als alle, auch die Mentoren, wieder saßen, wurden alle sieben „Gastgeber“ mit den Kärtchen, die während der Runden geschieben wurden nach vorne gerufen. Nun sollten wir unsere Ergebnisse nacheinander präsentieren. Ich machte den Anfang, obwohl ich auf einmal irgendwie richtig aufgeregt war.. doch was solls.. wer in die Politik will, muss auch Reden halten. Kaum das ich mich versah, war ich auch schon fertig und die anderen Gastgeber kamen mit ihren Ergebnissen zum zuge.

Aus all den zusammengetragenen Ergebnissen wird nun eine Art Leitfaden entwickelt, der im weiteren Verlauf des Mentoringprogramms umgesetzt werden wird. Nun blieb nur noch der Dank an alle, die sich beteiligt hatten und natürlich an die Organisatoren Clemens Hoch (der leider nicht anwesend sein konnte) und David Langner. Der nächste Mentoringprogramm Termin, der diesmal hoffentlich mit allen Mentoren und Mentees stattfinden wird, ist am 04.03 in Mainz im Kurfürstlichen Schloss mit Kurt Beck.

Nun war auch dieser Termin zuende und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

Fazit: Neue Leute kennengelernt, vieles gelernt, eine Menge Spaß gehabt und auch noch ein paar nette Stunden mit den Mentoren. Was will man mehr?

Anmerkung: Das erste Bild wurde von Sven Hartmann gemacht :-)


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